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Hintergrund der Warigué-Region

Die Warigué-Biodiversitätszone wurde 1996 gegründet, als sich 28 nahegelegene Dörfer dazu entschlossen, der gemeinschaftlichen Verwaltung der natürlichen Ressourcen und der Fauna (GEPRENAF), die durch die Weltbank gegründet wurde, eine Fläche von 1060km² beizusteuern. Der GEPRENAF wurden 7 Mio. US-Dollar zur Verfügung gestellt, woraufhin sie drei Zonen einführten: Mont Tingui im Zentrum, Warigué im Norden der Elfenbeinküste und das dort angrenzende Diéfoula in Burkina Faso. Jede Zone wird durch ein überdörfliches Leitungsteam geführt. 

Die Gründe der Einteilung in Zonen erfolgten, um:

 

  • den Gemeinden einen besseren Gebrauch der Flora und Fauna, und den damit einhergehenden sekundären Forstprodukten zu ermöglichen

  • den Ökotourismus zu fördern, und somit die lokalen Einnahmen durch die Naturschutzparks zu erhöhen

  • die Fauna und Flora, v.a. den Wildbestand zu überwachen und zu kontrollieren, um eine produktive Abnahmequote einzurichten, d.h. eine Jagdquote festzulegen, die eine positive Balance in diesen Biodiversitätszonen ermöglicht, und um schlussendlich auch die Einhaltung der nationalen Jagdgesetzen zu gewährleisten.  

 

Das GEPRENAF-Team hatte vor dem Bürgerkrieg mit Mikro-Projekten begonnen, um die Nutzen der Tierwelt und der Naturprodukte, wie z.B. Sheanüsse oder Heilpflanzen zu verbessern. Desweiteren fing das Team an, Patrouillen gegen die Wilderei einzusetzen, um die Tiere innerhalb der Zonen besser schützen zu können. Ende des Jahres 2002 hatte sich die Anzahl der Tiere in diesen Zonen verdoppelt. Doch die Aktivitäten der GEPRENAF mussten im Jahre 2004 wegen des Bürgerkriegs an der Elfenbeinküste auf Eis gelegt werden. Somit ging ein Großteil der, bis dahin erreichten Leistungen verloren. Heutzutage ist die Diéfoula-Zone (im Süden Burkina Fasos) einigermaßen erfolgreich was die Safari-Jagd und die Mikroprojekte angeht, während die Zonen Monts Tingui und Warigué immer noch darum bemüht sind, große Tierherden wiedereinzuführen und mit den Mikroprojekten fortzufahren. 

KuruBa

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